TechMoteum GmbH

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20 Jahre TechMoteum - Jubiläumsfeier am 18. September 2019

„Um aus einem kleinen Sprössling eine gedeihende Pflanze zu machen, bedarf es täglicher Pflege und den optimalen Zufluss und Einsatz von Energie“. Mit diesen Worten leitete Erster Bürgermeister und Geschäftsführer der TechMoteum GmbH Dietmar Allgaier den Jubiläumsabend am 18. September 2019 ein. Die TechMoteum GmbH ist eine Erfolgsgeschichte - bereits 100 Startups brachte das Gründungszentrum in den vergangenen zwei Jahrzehnten hervor.

Rund 80 Gäste sind zur Jubiläumsfeier im Casino in Kornwestheim erschienen, darunter der stellvertretende Vorsitzende der IHK -Bezirkskammer Ludwigsburg, Prof. Dr. Stefan Mecheels, der die Gäste ebenfalls begrüßte.

Zum Zusammenspiel von Startups und Großunternehmen führten Oberbürgermeisterin Ursula Keck und der Vorstandsvorsitzende der Wüstenrot & Württembergischen AG (W&W AG), Jürgen A. Junker, einen offenen Dialog auf der Bühne. Von der W&W AG als anfängliches Startup-Unternehmen bis hin zur heutigen W&W-Gruppe, die Versicherung und Bausparkasse vereint, erzählte Junker von der Entwicklung des Unternehmens. Er betonte dabei die Wichtigkeit einer offenen Unternehmenskultur, die er vor allem im neuen Unternehmenscampus in Kornwestheim vorantreiben will. Nur durch Unterstützung dieses kreativen und individuellen Umfelds im Unternehmen, das von der Unternehmensspitze vorgelebt werden muss, können Ideen entstehen. Mit dem neu gegründeten Unternehmenszweig Brandpool will die W&W-Gruppe genau diese Kreativität der Mitarbeiter fördern und Start-Ups unterstützen.

Gerade junge Menschen bringen die nötige Kreativität zur Umsetzung neuer Geschäftsideen mit. Deshalb sieht Junker das Unterstützen von Neugründungen vor allem in der Förderung junger Menschen zu kreativen Köpfen als besonders wichtig an. Das beginnt aus der Sicht des Vorstandsvorsitzenden schon in der Schule und wird über die Ausbildung weiterentwickelt.

Erst vor zwei Jahren ist Jürgen Junker zum Vorstandsvorsitzenden der W&W AG gewählt worden und somit in’s „Ländle“ gezogen. Gerade weil er in seiner beruflichen Laufbahn in verschiedenen Regionen auch außerhalb der EU gearbeitet hat, kann er bestätigen, dass Deutschland und vor allem Baden-Württemberg mitunter die besten Bedingungen für Neugründungen bietet. Darüber hinaus lobte Junker die gute Beziehung der W&W AG zur Stadtverwaltung und dankte der Oberbürgermeisterin für die bisherige Zusammenarbeit.

Das Abendprogramm wurde musikalisch umrahmt: Zu Beginn spielten TechMoteum-Geschäftsführer Dietmar Allgaier, Wirtschaftsförderin Daniela Oesterreicher und der ehemalige Geschäftsführer der BKtel GmbH, Klaus Gosger, als Trio auf Saxophon und Trompete. Anschließend an das Interview der Oberbürgermeisterin mit dem Vorstandsvorsitzenden der W&W AG unterhielten die Kabarettisten Hübner und Fischer das Publikum mit schwäbischen Liedern zur deutschen Rente und dem Kapitalismus. Auch der Ministerpräsident Kretschmann begrüßte die Gäste in Gestalt des Kabarettisten Schwarz.

Abgerundet wurde der Abend mit einem Buffet.

Businessfrühstück erläutert neue Mobilitätskonzepte

 

Die Zahl der Pendler in Deutschland hat einen neuen Rekordwert erreicht - Mehr als

60 Prozent der Beschäftigten pendeln zu ihrem Arbeitsplatz. Betriebe und ihre Beschäftigten sind mit Verspätungen, Unfällen, Arbeitsausfällen und neuerdings auch mit Fahrbeschränkungen konfrontiert. Ein betriebliches Mobilitätsmanagement wird zunehmend wichtiger für die Unternehmen, speziell in der Region Stuttgart.

 

Neben der Einführung von E-Mobility, Carsharing oder dem öffentlichen Nahverkehr ist der Umstieg aufs Fahrrad ein wichtiger Impuls zur Optimierung der Verkehrssituation. Speziell das Pedelec oder E-Bike rückt immer mehr in den Focus als schnelles und flexibles Transportmittel, allerdings verursacht es in der Anschaffung hohe Kosten.

 

Am Dienstag, den 13. März 2018, fand deshalb ein Businessfrühstück zum Thema „Dienstfahrradkonzept - maßgeschneiderte Mobilität für Ihre Mitarbeiter“ im TechMoteum

in der Remsstraße statt. Referent Martin Groß von der LeaseRad GmbH informierte die Anwesenden über das Angebot des Fahrradleasings für Arbeitnehmer, das bereits seit 2012 möglich ist. Durch eine Entgeltumwandlund, ähnlich dem Prinzip eines Dienstwagen-Leasings, erhalten Mitarbeiter eine günstige Leasingrate für ihr Rad. Zusätzlich sind die Fahrräder mit einem Vollkaskoschutz versichert.

 

Arbeitgeber können mit diesem Angebot ihre Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt steigern und zusätzlich eine Beitrag zum betrieblichen Gesundheitsmanagement leisten, so Groß.

CO²-Einsparungen sind ein weiterer Vorteil, der vor allem in Stuttgart und Umgebung in den vergangenen Jahren eine immense Bedeutung erlangt habe.

 

Das Leasingangebot seines Unternehmens läuft regulär über 36 Monate. Am Ende der Laufzeit besteht die Möglichkeit das Fahrrad für den Gebrauchtwert in Höhe von 17% des Kaufpreises abzukaufen. Laut Groß kommt das für den Mitarbeiter günstiger als ein Direktkauf beim Fahrradhändler. Das JobRad sei auch parallel zu einem

Dienstwagen-Leasing möglich.

 

Zweiter Referent beim Businessfrühstück war Ralf Maier-Geißer vom Referat Strategische Planung und Nachhaltige Mobilität der Stadt Stuttgart. Er stellte sein Projekt eines Fahrradverleihsystems vor, das zum 1. Mai 2018 in Stuttgart startet. Das RegioRad sei ein optimierter Nachfolger des “Call-a-bike“ der Deutschen Bahn, das am Anfang noch parallel weitergeführt wird.

 

Durch Kooperationen mit Städten soll das Angebot an Stationen erweitert werden. Unternehmen und Privatpersonen können ebenfalls bei der DB Connect GmbH Stationen kaufen und diese an ihrem Wunschplatz aufstellen. Die Kosten variieren je nach Anzahl der Fahrräder und Pedelecs. Die Verwaltung der Stadt Kornwestheim steckt bereits in Überlegungen, sich an diesem System mit Stationen im Stadtgebiert zu beteiligen. Im Gemeinderat soll geprüft werden, welche Orte für Verleihstationen in Frage kommen, um ein ganzheitliches Lösungskonzept zu erstellen.

 

Die geliehenen Fahrräder können an allen RegioRad-Stationen zurückgegeben werden. Sollte in hochfrequentierten Zeiten kein Fahrrad an der Station zur Verfügung stehen, wird das an die Zentrale gemeldet, sodass die Station rechtzeitig nachgefüllt werden kann.

 

Wirtschaftsförderung Stadt Kornwestheim

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